Nach neuestem Wissensstand
Propriozeptive Einlagen zur Verbesserung der Haltung wurden jetzt in Zusammenarbeit mit dem Sanitätshaus Griffka in Krefeld neu entwickelt. Herkömmliche Einlagenherstellung erfolgt nach Ganganalyse. CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion). Sprechstunde und Haltungsanalyse erfolgt regelmäßig mit fachkompetentem Zahnarzt/Kieferorthopäden.
Juni´08: Nach neustem Wissenstand
ist die Stoßwelle geeignet, biologische Reaktionen im Körper zu auszulösen. Sie wirkt nicht wie beispielsweise bei der Nierensteinzertrümmerung mechanisch zerstörend.
Gebildet werden durch sie im Sinne einer Umformung von mechanischer zur chemischen Energie Wachstumsfaktoren, die eine Gefäßneubildung auslösen. Es wird Stickoxid gebildet, das den Spannungszustand der vorhandenen Gefäße erhöht. Nitrooxide sind beispielsweise bekannt bei der Akutbehandlung von pectanginösen Beschwerden. Dieser gasförmige Stoff wird durch Stoßwellenenergie im Organismus geformt. Diese Vorgänge erklären die biologische Wirkung von Stoßwellen bei schlecht heilenden Wunden, diabetischen Geschwüren der Füße und Folgezustand nach Verbrennungen. Ergebnisse des ISMST-Kongresses 2008 in Juan les Pins/Frankreich.
Eine Kalkschulter beispielsweise wird durch Stoßwellen mechanisch nicht abgebaut. Die Energie der Stoßwelle besorgt eine bessere Durchblutung im verkalktem Sehnenanteil. Nach der Behandlung findet man im Röntgenbild noch längere Zeit Kalkreste, die dann durch die bessere Gefäß- und Blutversorgung mehr und mehr abgebaut werden. An diesem Beispiel wird klar, dass die Stoßwelle nicht unmittelbar, sondern mittelbar, verzögert wirkt, weil eben biologische Reaktionen auf die Stoßwellensignale erst entfaltet werden müssen.
Mechanotransduktion
Stoßwellenwirkung ist mit Mechanotransduktion zu erklären, dass heißt, die Signale der mechanischen Stoßwelle lösen in den Zellen biomechanische Reaktionen aus. Es kommt zur Bildung von Ersatzgewebe und zu einer besseren Durchblutung infolge Gefäßneubildung. Stoßwellen bewirken außerdem die Wanderung von bindegewebigen Stammzellen. Siehe hierzu "Mechanotransduktion" unter: www.mot-magazin.de
Bericht Dr. Dreisilker und andere. Süddeutscher Orthopädenkongress Baden Baden 2008, Symposium Bloch/Neuland/Duchstein.

